DANIEL ZIPFEL

    

ROMAN "WALKÜRE"

 

Ein Jurist betreut das Asylverfahren eines Syrers, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Dabei holt ihn die NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie ein.

 

Inmitten der chaotischen Zustände der Fluchtbewegung 2015 arbeitet Benjamin Weiß als Jurist in einer Beratungsstelle für Geflüchtete. Als er den Fall eines Syrers übernimmt, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, gerät er in ein moralisches Dilemma: Soll er belastende Wahrheiten verschweigen oder offenlegen?

Zeitgleich zieht seine deutsche Großmutter gesundheitsbedingt nach Wien. Mit ihr kehrt auch die verdrängte NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie zurück.

 

Daniel Zipfel erzählt präzise und eindringlich vom Alltag im Asylrecht, von der Kälte der Bürokratie, von zeitloser Schuld und Täterschaft – und davon, wie politische Verhältnisse das Innerste menschlicher Beziehungen berühren.

 

 

Roman

256 Seiten. Gebunden.

€ (A,D) 25,50 I Leykam

ISBN 978-3-7011-8395-1

Auch als E-Book verfügbar

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»Schonungslos und punktgenau hält Daniel Zipfel unserer Gesellschaft einen Spiegel vor.« Michael Stavarič

 

»Unglaublich differenziert geschrieben (...). Ein großartiges Buch, für mich eines der besten Bücher dieses Frühjahrs.« Johannes Kößler, Buchhandlung Seeseiten

 

»Die "Walküre" ist ein ganz starkes Stück Literatur und ein Beweis dafür, wie sehr sie sich eignet, gesellschaftliche Probleme aufzugreifen und in Bilder und Geschichten zu übersetzen, die sich nicht so einfach verdrängen lassen wie bloße Zahlen.« Wolfgang Huber-Lang, APA

 

»Der Autor versteht es einzigartig, Mikro- und Makrogeschichte in einem lebensnahen Plot zu verweben und situativ zu verdichten wie gesellschaftlich einzuordnen.« Walter Pobaschnig

 

»Mit "Walküre" hat er ein Buch geschrieben, dass dem "Wassertropfen, in dem sich die Welt spiegelt" ähnelt, so verwoben sind gegenwärtige und vergangene Geschehnisse, die mitten hineinkollern, in ganz normale Leben.« Liane von Billerbeck, Deutschlandfunk

 

»"Walküre" stellt an entscheidender Stelle die richtigen Fragen (...). Bei all der gesellschaftspolitischen Brisanz seiner großen Themen Asyl, Fremdheit und Gerechtigkeit hat man als Leser nie den Eindruck, eine in einen Roman verpackte „Botschaft“ serviert zu bekommen.« Martin Pieper, FM4