DANIEL ZIPFEL

ROMAN "DIE WAHRHEIT DER ANDEREN"

Eine Gruppe pakistanischer Flüchtlinge protestiert gegen das Asylgesetz und besetzt eine Kirche. Uwe Tinnermanns, Journalist einer Boulevardzeitung, wittert seine Chance für beruflichen Aufstieg und startet eine Kolumne, um über das Protestlager zu berichten. Allerdings ist die Realität recht unspektakulär, weshalb er die Ereignisse ausschmückt, nach eigenem Gutdünken dramatisiert und die Pakistanerin Veena Shahida als Symbolfigur des Protests in Szene setzt. Damit erlangt die Protestbewegung zwar öffentliche Aufmerksamkeit, die Chancen auf Asyl verschlechtern sich aber vor allem für Veena Shahida, deren Geschichte zunehmend unglaubwürdig erscheint. Ihre Anwältin Birgit Toth versucht den Fall mit allen Mitteln durchzubringen und stellt sich gegen den Protest. Wer sagt die Wahrheit und welche Wahrheit hat vor Gericht und vor der Öffentlichkeit Bestand?

 

Ausgezeichnet mit einer Buchprämie der Kulturabteilung der Stadt Wien.

 

Roman

192 Seiten. Gebunden.

€ (A,D) 19,90 I Kremayr & Scheriau

ISBN 978-3-218-01207-2

Auch als E-Book verfügbar

In allen Buchhandlungen erhältlich.

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"Nahezu performativ und ganz im Krimi-Duktus erzählt Daniel Zipfel den Fall der Veena Shahida, der, wäre er nicht erfunden, ohne Weiteres wahr sein könnte." Katia Schwingshandl, Literaturhaus Wien

 

"Die Gefahr ist groß, in einer hochpolarisierten Zeit einseitige politische Position zu beziehen und entsprechende Thesen zu verfassen, doch Daniel Zipfel macht es sich nicht so einfach." Brigitte Schwens-Harrant, Die Furche

 

"Sprachlich exakt und spannend erzählt." Sebastian Gilli, Falter

 

"Daniel Zipfel weiß, wovon er schreibt. Deshalb wohl auch der realistische Blick – was diesem über-emotionalisierten Thema nur guttut." Doris Kraus, Presse am Sonntag

 

"Gekonnt deutet er auf den schmalen Grat zwischen Recht und Unrecht, Wahrheit und Erzählung hin, wenn es um Menschen in Not und deren Kollision mit persönlichen Interessenslagen unbeteiligter Außenstehender geht. (...) Ein hochaktuelles Buch! Bitte lesen." Adalbert Melichar, Bücherschau